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Die Aufklärer und ihre "neuen Ansichten"

Diderot:
Die Pflicht des Herrschers sei es, für „Glück und Frieden“ der Untertanen auf der Erde zu sorgen, weil er nicht von Gott, sondern vom Volk eingesetzt worden sei.

Immanuel Kant (Ideen der Aufklärung – Bewegung des 18. Jahrhunderts):
- Glaube an die Vernunft („ratio“) und eine vernünftige, berechenbare Ordnung (Rationalismus)
- Glaube an den Fortschritt
- Kritik am Absolutismus, insbesondere am Gottesgnadentum (Gegenteil: Volkssouveränität: das Volk ist der „Souverän“ bzw. der eigentliche Herrscher, der den Monarchen einsetzt)

Konkrete Ansichten der Aufklärer allgemein:
- Herrscher als erste Diener des Staates
- werktägiges Arbeiten für das Wohl des Staates
- Leitung der Geschäfte mit Sorgfalt
- gut durchdachte Maßnahmen/vernünftige Entscheidungen

Begründungen der Aufklärer allgemein:
- die ganze Welt sei ausschließlich mit ihrer Vernunft zu erklären
- alle Menschen seien von Natur aus gleich
- gleiche Rechte für alle (auch diese besäßen sie von Natur aus)
- es sei unmöglich, dass alle zugleich regieren könnten, daher beauftragten sie jemanden stellvertretend, den Staat für alle zu lenken

 
 
 

 

 
 
 

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