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Einwanderung in die USA - Ursachen, Folgen, Erfahrungen, Kritik

Ursachen (im Heimatland)

Folgen (im Heimatland)

Minderwertigkeitsgefühle
=>  Kompensation

zu viele Siedler => Boden wieder mehr Wert,
aber Arbeit und Mensch weniger

größere Freiheit in Amerika/Entfaltungsmöglichkeiten (keine Beschränkungen durch Gesetze etc.)
=>  Natur als einziger Gegner
Befreiung von „Lasten“
Profit für das Heimatland
Unzufriedenheit verschwindet, zufriedene Bürger bleiben
harte Arbeit mit geringem Gewinn im Heimatland
=>  materielle Gründe
Raub von Geld und Arbeitskräften
Vorbildfunktion für andere Bürger

höhere allgemeine Bildung verbreitet sich im Heimatland
=> größere Ansprüche und Bedürfnisse
=> entstandenes Streben hier gehemmt

nur indirekte Beziehungen zum Heimatland, kein Profit für dieses
keine Befreiung, sondern starke Erzeugung von Proletariat (Arme und Faule bleiben; Profitable weichen)
=> geistige Gründe:
Unbehagen, Missverhältnisse, fortgeschrittene Bildung, erwachtes Selbstbewusstsein, außenpolitische Geltung

 

Heimlichkeiten des Staates, kein Vertrauen
bürokratischer + polizeilicher Druck
öffentliche Meinung unbeachtet

=> keine Vertretung der Interessen der Bevölkerung

 

große Unterschiede im eigenen Land
(Zölle, Währung, Einheiten)
Geschäfte ungeschützt gegenüber Äußerem

 

Wer ist geeignet für die Einwanderung?
Vermögende/Kapitalinhaber
Starker Körper + Geist
Konkurrenzfähigkeit + Intelligenz
Vertrauensvolles Auftreten
Fleiß, Gesundheit, Sparsamkeit, Wissen (im Umgang mit Rohstoffen)
Europäische Haut abstreifen (Vorstellungen etc.), Flexibilität
Person muss „Amerika werden“, Amerika als Lebensgefühl
Sichere Chancen (nur) für 2 Stände: Landwirte + Handwerker
Möglichst jung und fit, aus Ackerbau + Gewerbe, arbeitswillig, Anfangskapital

ABER – ein paar Ratschläge etc.:
man sollt nicht zu viel erwarten, sonst schnelle Enttäuschung
nicht alles offen für Fremde, kein Dank, nur wahres Glück für Entbehrer
gleiche Rechte aller, also keine Begünstigungen des Einzelnen
Superiorität gegenüber anderen Nationen gewährleistet
Regierung eingeschränkt und eingespannt, keine Vergnügungen für Einwanderer
Keine Beachtung der Voraussetzungen: Bemühungen umsonst

Persönliche Erfahrungen einiger Einwanderer:
keine Arbeit
Unterkunft war schwierig zu finden
Glaubensgenossen mussten zurückbleiben
Beschwerliche Reise
Herzlose Menschen, egoistisch, uninteressiert
Teuer
Mühe umsonst, obwohl lange Wege für Arbeitssuche
Alles mit Maschinen
Auf sich allein gestellt, ständige Ortswechsel
Ziehen einem das Geld aus der Tasche, kein Rat
Aufs Land gehen, jedoch keine großen Hoffnungen
=> Nie Menschen gesehen, denen es schlechter geht als hier, ständiger Kampf um Nahrung etc., leere Hoffnungen

Heinrich Heine und seine Kritik…
… an den USA und den dortigen Verhältnissen:
Unfreiheit
Geld regiert
Preisung der Religion, „allmächtiger Gott“ jedoch Geld
Brutalität
Rassismus
Tyrannenherrschaft
Gefängnis
  „ungeheures Freyheitsgefängniß“
„unsichtbare Ketten“
„rohe Herrschaft“
„gottverfluchtes Land“
„gleiche Flegel“
„wie die Hunde behandelt“
„freie Schwarze und Mulatten“ (Mischling mit europidem u. negroidem Elternteil)
„größte Kränkungen... die uns in Europa fabelhaft dünken“
„eifrigste Kirchengänger“
„Heucheley von den Engländern gelernt, die... schlechteste Eigenschaften zurückließen.“

Ist die Kritik berechtigt? Urteilen Sie auf der Basis ihrer Kenntnisse.
Ja!
Keine gleichen Chancen für jeden (muss gewisses Vermögen etc. beisteuern)
Sklaverei immer noch präsent (bis heute Schwarze unterprivilegiert)
Willkürherrschaft der einzelnen Staaten
Besitz bestimmt den Wert des Menschen
Keine Unterstützung

 
 
 

 

 
 
 

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