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Das Ringen um die Macht - Der Kampf zwischen Krone und Parlament
  • im 16. und 17. Jahrhundert wurde das Mitspracherecht des Parlamentes von den Monarchen weitgehend missachtet
  • 1628 – „Petition of Right“ Monarch verzichtet auf jedes besondere Kriegs- und Notrecht im Land; jegliche Gelderhebung ist ohne Zustimmung des Parlamentes gesetzeswidrig
  • Generell jedoch: Parlament wird im 16. und 17. Jahrhundert nur sehr selten einberufen
  • Königin Elisabeth I. (1558- 1603) ruft das Parlament in ihrer Regierungszeit nur zehnmal zusammen
  • Karl I. (1625- 1649) im Zeitraum von 1629- 1640 überhaupt nicht (1629 – Auflösung des Parlamentes durch Karl I. nach einem Protest gegen eine Sondersteuer)
  • Er regiert ohne Mitwirkung des Parlamentes absolut
  • 1640 sah sich Karl I. gezwungen, dass Parlament wieder einzuberufen, da er für den Krieg gegen Schottland Geld benötigte
    • im April 1640 rief Karl I. das Parlament zum ersten Mal ein
    • das Parlament verweigerte jedoch die Bewilligung von Geldern
    • Parlament wird nach 22 Tagen wieder aufgelöst („Kurzes Parlament“)
    • Im November musste Karl I. das Parlament erneut einberufen; Parlament tagt formal bis 1660 („Langes Parlament“)
  • 1641 bewilligt das Parlament die geforderten Geldmittel; verabschiedet außerdem einen Forderungskatalog an den König („Grand Remonstrance“)
  • Forderungen: Herstellung eines Mächtegleichgewichts von Krone und Parlament, Finanzkontrolle durch das Parlament und Abschaffung der königlichen Sondergerichte
  • 1642 wird die Erklärung von 1641 konkretisiert („19 Proportionen“)
  • 1642 – Karl I. erscheint mit 400 Bewaffneten im Parlament, um Wortführer die Wortführer des Parlamentes zu verhaften, dieser Versuch scheitert jedoch → Beginn des englischen Bürgerkrieges; das Parlament rebelliert offen gegen den Monarchen („offener Kampf“)
  • England wird in zwei Parteien gespalten: In die Partei des Königs („Royalisten“) und in die Partei des Parlamentes („Puritaner“)
  • Anhänger der Royalisten waren die meisten Adligen, Bischofsstände und die Katholiken
  • Anhänger des Parlamentes war vor allem das puritanische Bürgertum in den Handelsstädten und in London, Sprecher des Parlamentes waren Vertreter des Landadels („Gentry“) und vermögende Kaufleute der Londoner City

→ nicht nur politische und wirtschaftliche Interessen, sondern auch religiöse Motive

  • Forderungen zielten auf eine Machtbeschränkung der anglikanischen Kirche und auf einen verminderten Einfluss der Kirche ab
  • Anfängliche militärische Niederlagen des Parlamentheeres
  • Erscheinen von Oliver Cromwell, ein adliger Abgeordneter, der mit einem tiefen puritanischen Sendungsbewusstsein erfüllt war. Er gehörte der radikalen Gruppe „Independent“ an.
  • Gesinnung: „Geist sei alles, Fleisch sei nichts.“ „Bibel und Schwert gehören zusammen.“
  • Cromwell rekrutierte eine kampfentschlossene Elitegruppe („Ironsides“)
  • Die radikalen Puritaner unter Cromwell fordern mehr Mitspracherechte, die Aufhebung sozialer Schranken und religiöse Toleranz
  • 1645 – Entscheidende Niederlage der Königstreuen bei Naseby; König flieht nach Schottland
  • 1647 wird Karl I. an das Parlament ausgeliefert und 1649 öffentlich hingerichtet. England wird zur Republik erklärt (scheinbar), Schottland und Irland erkennen diese nicht an. (Abschaffung der Monarchie)
  • Misstrauen der unzufriedenen Armee gegenüber dem Parlament bleibt weiter bestehen
  • Organisieren sich in Soldatenräten; diese leisten dem Auflösungsbefehl keine Folge
  • Werden „Levellers“ (Gleichmacher) genannt, denn sie fordern die Gleichheit alles Bürger (1647)
  • Verfolgung durch Cromwell
  • Ab 1653 ist Cromwell „Lordprotektor“ und errichtet eine religiös begründete Militärdiktatur
  • Diktatur ist durch eine strenge puritanische Sittenordnung gekennzeichnet  
  • Das Parlament verlor all seine Rechte und war somit von Lordprotektor abhängig. Erfolgreiche Seekriege festigten seine Stellung. Unterwerfung Schottlands, brach mit grausamer Härte den Widerstand von Irland, das am katholischen Glaube festhielt
 
 
 

 

 
 
 

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