Leserbrief "Neudeutsch - Trends und Triften" von Dieter E. Zimmer

Sehr geehrter Herr Zimmer,

ich habe Ihren Artikel „Neudeutsch – Trends und Triften“ gelesen und stimme in den meisten Punkten mit Ihnen überein. Derzeit findet eine Verunreinigung unserer Sprache statt, die sich nicht weiter ausbreiten darf.

Besonders das Denglisch findet regen Anklang innerhalb der Bevölkerung. Sind wir etwa nicht mehr in der Lage, passende Begriffe aus dem Deutschen zu finden?

Müssen wir immer den unkomplizierten und einfachsten Weg gehen?

Zudem möchte ich anmerken, dass es leider doch zunehmend zu Veränderungen der Syntax bzw. Grammatik kommt. Die Veränderung der Satzstellung nach der Konjunktion „weil“ ist ein Paradebeispiel für dieses Phänomen und begegnet uns leider täglich in der gesprochenen Sprache. Auch muss der Genitiv immer häufiger dem Dativ weichen.

Demnach sind diese Negativ-Entwicklungen sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik vorzufinden – was ein noch größeres Ausmaß bedeutet und umgehend verhindert werden muss.

Ich hoffe, und denke, dass Sie einen guten Beitrag zu diesem Thema geleistet und einigen Menschen die Augen geöffnet haben.

Mit freundlichen Grüßen